Bootsrenovierung

1 1. Einleitung Wieso habe ich mich dazu entschieden, ein altes GFK-Ruderboot zu renovieren? Ich (Silvan Vogel) bin ein leidenschaftlicher Angler und Mitglied im Fischerverein Sempachersee. Ich liebe die Natur mit all ihren Facetten, insbesondere am oder auf dem Sempachersee, wenn ich meiner Leidenschaft nachgehen kann. Abgesehen davon bin ich handwerklich begabt und benötige eine gewisse Herausforderung, um nicht nur mein handwerkliches Können unter Beweis zu stellen, sondern auch viele neue Techniken in den Bereichen Lackierung, Kunststoffverarbeitung und Bootsbau zu erlernen. Habe ich eine spezielle Beziehung zu diesem Thema? Ich persönlich hatte schon, seit Beginn meiner Fischer-Laufbahn, den Wunsch, irgendwann einmal ein eigenes Boot auf dem Sempachersee zu besitzen. Dieser Wunsch war mal mehr, mal weniger präsent, aber immer im Hinterkopf vorhanden. Unser damaliger Jungfischerobmann vom Fischerverein Sempachersee, Kilian Bader, hatte sich bereits auch seit längerem mit diesem Gedanken, eine Art Jungfischerboot des Vereins auf dem Sempachersee zu haben. Als ich dann bereits im Sommer 2025, nach der PU-Ausstellung, selbst nach einer passenden Idee für meine Abschlussarbeit suchte, kam ich nach längerem Grübeln plötzlich auf die Idee, ein Boot zu renovieren, welches anschliessend durch den Fischerverein Sempachersee, an einem der Bootsplätze fest stationiert werden sollte. Im Gegenzug dürfen alle Jungfischer das Boot nutzen. So wurde dies auch erfolgreich umgesetzt. Danksagung An dieser Stelle geht ein grosses Dankeschön an alle Personen, Vereine, Institutionen und Firmen, welche mich auf diesem steinigen und steilen Weg bis zum Ziel treu unterstützt und begleitet haben. Ein besonderer Dank geht dabei an meine Eltern, Susanne und Pius Vogel. Sie haben mich mit Ratschlägen, Autotransporten sowie auch mental immer wieder motiviert und unterstützt. Ein weiterer Dank geht an den Fischerverein Sempachersee und besonders an unsere aktuellen Jungfischerobmänner Daniel Scheuber und Ruedi Leuthold. Sie haben mich immer wieder in meiner Idee bestärkt und unzählige Stunden mit Recherchearbeiten verbracht, damit ich das Boot schlussendlich auch am Sempachersee einlösen konnte. Ein besonderer Dank geht auch an Janick Bärtschi. Er hat mich, als gelernter Bootsbauer, stets mit vielen guten Ratschlägen und Tipps unterstützt und beantwortete mir immer sehr schnell meine Fragen und Anliegen. Er hat wesentlich dazu beigetragen, dass dieses Boot zu dem geworden ist, was es heute ist. Ohne ihn, wäre das Resultat nie so schön herausgekommen. Abgesehen davon, darf ich in seiner Firma, eine massgefertigte Bootsplane erstellen lassen und muss nur die Materialkosten übernehmen. Ein weiterer spezieller Dank gilt der Familie Vogel-Aregger sowie Sepp und Theres Vogel. Sie haben mir die Werkstatt, auf dem Bauernhof «Schürmattweid, Malters für meiner Abschlussarbeit zur Verfügung gestellt, ebenso Strom, Wasser sowie zahlreiche Werkzeuge. Ein weiterer, ebenfalls wichtiger Dank geht an Ron Fluder. Er war und ist immer direkt zur Stelle, wenn eine helfende Hand benötigt wurde. Sei dies bei der

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