Bootsrenovierung

4 3. Mein Vorgehen mit kommentierten Darstellungen 3.1 Prüfung Lack-Art Bevor man mit dem Anschleifen des bestehenden Lackes und Bestellen des neuen Lackes starten kann muss man ganz genau wissen, was aktuell für einen Typ Lack auf dem Boot aufgetragen worden war, um unerwünschte, chemische Reaktionen zu vermeiden (ablösen des Lackes). Zwischen den beiden Lacksystemen wird zwischen 1K (1 Komponenten System) und 2K (2 Komponenten System) unterschieden. 1K Lack kann man direkt auftragen und enthält nicht dieselben Lösungsmittel wie 2K Lacke, ausserdem ist dieser günstiger, aber auch weniger langlebig. 2K Lacke dagegen muss man zuerst mischen um eine «Reaktion», bei dem sich der Lack «spannt», zu erreichen. Hierzu muss man den eigentlichen Lack und das Lösungsmittel im richtigen Mischverhältnis korrekt vermengen. Abgesehen davon ist 2K Lack deutlich teurer und langlebiger. Beim 2K Lack muss man auch die korrekte Topfzeit einhalten. (vgl. kluthe.com, 2026). Gibt man nun ein starkes Lösemittel auf den bestehenden Bootslack kann man herausfinden, um welche Art von Lack sich auf dem Untergrund handelt. Hierzu arbeitet man am besten mit Wattepads. Gesamthaft lässt man das lösungsmittelhaltige Wattepad zirka fünf Minuten auf dem Lack einwirken. Danach kann man mit einem Stück Plastik oder Holz versuchen den Lack abzukratzen. Sollte sich der Lack einfach ablösen lassen, so handelt es sich um einen 1K Lack, da dieser auf Lösemittel reagiert, weil er keine Lösemittel enthält. Gibt es keine Reaktion handelt es sich um 2K Lack. (vgl. Bärtschi, 2025). Abbildung 3: Aceton (starkes Lösemittel), Wattepads und Klebeband

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