Bootsrenovierung

65 4.2 Antifouling auftragen Nach der dritten Schicht VC-TAR2 musste ich die erste Schicht des Antifoulings in einem Zeitfenster von sechs bis zwölf Stunden bei 15 Grad auftragen. Ansonsten hätte ich einen Zwischenschliff vornehmen müssen. (vgl. suter kunststoffe, 2026, S.1). Also mischte ich nach sechs Stunden die erste von zwei Dosen Antifouling an. Aber für was ist das Antifouling genau? Das Antifouling an sich hat keine Wasserdichte Eigenschaft – im Gegenteil, das Antifouling nutzt sich über die Jahre ab und muss bei 2 Schichten nach etwa 3 Jahren neu aufgetragen werden. Mit diesem sich abnutzenden Effekt sorgt es dafür das keine Algen, Pflanzen oder Muscheln sich am Unterwasserberiech ansiedeln können. (vgl. Bärtschi, 2026). Zuerst öffnete ich wieder beide Komponenten. Im Vergleich zum VC-TAR2 war das Antifouling viel dünnflüssiger. Zuerst rührte ich die Basis wieder auf und gab sie anschliessend in einen Mischbecher. Danach gab ich den zweiten Komponenten unter langsamen rühren hinzu. Beim zweiten Komponenten handelt es sich um eine auf Kupfer basiertes Pulver, das für die stetige Abnutzung verantwortlich ist. Als ich die beiden Komponenten untereinander verrührt hatte, sah ich sofort die chemische Reaktion von BläschenBildung – ab diesem Zeitpunkt war das Antifouling bereit zum Auftragen. Also gab ich dieses erneut in eine Farbmischwanne und arbeitete mit Pinsel und Rolle/Walze wieder vom Heck her nach vorne. Das Antifouling trocknete schnell aus und war bei 15 Grad bereits nach 30 Minuten staubtrocken. Die nächste Antifouling Schicht konnte ich ohne Zwischenschliff bereits nach 1.5 Stunden vornehmen. Auch bei diesem zweiten Auftrag ging ich gleich vor. (vgl. suter kunststoffe, 2026, S. 1-3). Abbildung 128: Unter stetigem Rühren wurde das auf Kupfer basierte Pulver hinzugegeben. Abbildung 129: Auftrag mittels Pinsel, aber auch Rolle/walze.

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