35 Hierbei musste ich aufpassen das ich beide Komponenten langsam in den Becher laufen liess, da ansonsten Luftbläschen eingeschlossen würden, was die Stärke des zukünftigen Laminates hätte, beinträchtigen können. (vgl. Bärtschi, 2026). Als beide Komponenten im Mischbecher waren mischte ich diese langsam und sorgfältig durch, sodass eine einheitliche, homogene Flüssigkeit ohne Schlieren entstand. Darauffolgend liess ich das Epoxidharz für zirka 5 Minuten stehen. (vgl. suter-kunststoffe, 2026, Flaschenrückseite). In dieser sogenannten «toten» Zeit schnitt ich meine Glasfaser-Stücke mit einer Schere zurecht. Hierbei machte ich verschieden grosse Stücke für die jeweiligen Stellen. Dies hatte den Hintergrund das zuerst auf eine Stelle das kleineste Stück kommen würde und die Stücke dann erst grösser würden. Hierzu war es wichtig das ich beim Schleif-Vorgang einen genügend grossen Schaft jeweils um die Stelle bis auf das blanke GFK schliff. Als Faustregel galt hierbei «Die Schichtdicke Mal vier ergibt die Schaftgrösse rund um die beschädigte Stelle», zum Beispiel bei einem Laminat von vier Millimeter mal vier ergibt das rund um die beschädigte Stelle eine Schaftgrösse von 16 Millimeter. Diese Faustregel ist sehr wichtig damit das Laminat auch eine gute Bindung mit dem bereits vorhandenen GFK eingehen kann. Auf dem Markt gibt es verschiedene Glasfaser-Matten, mit unterschiedlichen Dichten. Abbildung 64: Von links nach rechts; als letztes das grösste Stück, dann werden sie immer kleiner. Abbildung 65: Atemschutzmaske und Handschuhe.
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