36 Ich verwendete Glasfasern mit einer Dichte von 300 Gramm pro Quadratmeter. Umso grösser dies Zahl ist, desto gröber sind die Fasern und desto mehr Harz benötigt man um die Fasern zu tränken. Je grösser Diese Zahl ist je widerstandsfähiger wird dann auch das Laminat sein. (vgl. youtube.com, 2020). Als ich dann die Glasfaserstücke zurechtgeschnitten hatte, machte ich noch den Pinsel, wie auch die Rolle mit einer lösemittelbeständigen Walze bereit und zog lösemittelbeständige Handschuhe und eine Atemschutzmaske an. Dann ging es ans Laminieren. Hierbei arbeitete ich mich vom Heck über die Reling bis nach vorne zum Bug. Als erstes verschloss ich das durch das Schleifen entstandene Loch hinten beim Spiegel. Hierzu gab ich als erstes mit dem Pinsel ein wenig Harz auf den Schaft der beschädigten Stelle. Dann nahm ich jeweils das kleinste, passende Glasfaserstück zur Hand und legte es grob auf die Stelle beim Harz. Darauffolgend nahm ich die Rolle zur Hand und drückte das Glasfaserstück mit gleichmässigem Druck auf das Harz. Nun nahm ich jeweils wieder meinen Pinsel zur Hand und gab erneut Epoxidharz auf das Glasfaserstück. (vgl. youtube.com, 2020). Diesen Vorgang wiederholte ich bei weniger stark belasteten Stellen etwa zwei bis drei Mal und bei stark belasteten Stellen wie etwa den Spiegel oder später dann auch beim Kiel vier bis sechs Mal. Bei diesem Arbeitsvorgang verwendete ich zirka vier Epoxidharz Sets à 140 Gramm. Nach etwa zwei Stunden war ich mit dem Laminieren fertig und konnte mit dem Aufräumen starten. Hierzu verwendete ich Pinselreiniger um meine Werkzeuge zu reinigen und stiess alle mit Lösemittel kontaminierten Materialien in einen Abfallsack. Dann musste ich noch feststellen das mir das Epoxidharz im Innenraum von der Reling angefangen hat herunterzulaufen. Abbildung 66: Zuerst wird Harz auf die Stelle und den Schaft aufgetragen. Abbildung 67: Andrücken der Glasfaser-Matte in das Harz mittels Rolle.
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