Bootsrenovierung

53 Beim Verrühren der Komponente musste ich wieder darauf achten das ich nicht zu fest und nicht zu schnell rührte, da ansonsten Luftbläschen entstanden wären. Als das Epoxidharz angemischt war musste ich dieses wieder für fünf Minuten stehen lassen, in diese Zeit schnitt ich wieder die passenden Glasfasermatten-Stücke zurecht. (vgl. suter kunststoffe, 2026, Flaschenrückseite). Nach fünf Minuten konnte ich dann mit dem Laminieren starten, nachdem ich noch lösemittelfeste Handschuhe angezogen hatte. Zuerst verschloss ich die komischen Löcher am Rumpf und arbeitete mich dann Richtung Kiel nach vorne. Beim Kiel schichtete ich zwischen drei und vier Laminats Lagen auf. Dies hatte den Hintergrund das bei einer Kollision mit zum Beispiel Treibgut, Steinen oder dem Boden der Kiel der erste Berührungspunkt ist und deshalb besonders stark gebaut sein muss. Als das Laminat beim Kiel aufgetragen war laminierte ich noch die drei kleinen und das eine, grosse Loch vorne am Bug zu. Als ich dies erledigt hatte, verschloss ich alle Löcher auf der Seite und alle ausgebrochenen Stellen an der Reling und arbeitete mich nach hinten Richtung Heck. Beim Heck angekommen erstellte ich als erstes das Laminat bei der ausgebrochenen Reling. Dies erforderte viel Fingerspitzengefühl. Danach verschloss ich noch drei kleinere Löcher. Nachdem ich diese drei kleineren Löcher verschlossen hatte, waren alle Laminate getätigt und ich konnte sie trocknen lassen bei 24 Stunden à 15 Grad. (vgl. Bärtschi, 2026). Abbildung 107: Oben am Kiel sieht man den laminierten Kiel und unten in der Mitte sieht man die verschlossenen Löcher am Bug. Abbildung 106: Komplett ausgebrochene Reling am Heck und abgeschliffenen Silikonresten. In der Mitte am Spiegel sieht man noch den Bootslack (weisse Linie).

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