Handbuch Fallbeispiele Version 2026 Vor dem Bau Während des Baus Unmittelbar nach dem Bau Einige Jahre nach dem Bau Visualisierung – Inklinante Lenkbuhne Fotos von gelungenen Strukturen (Kempt bei Fehraltdorf, ZH) Vor dem Bau Während des Baus Unmittelbar nach dem Bau Einige Jahre nach dem Bau Skizzen Beschreibung der Variante Inklinante Buhnen lenken die Strömung in die Flussmitte und schützen damit die Ufer vor Erosion. Am Kopf jeder Buhne bildet sich ein Kolk. Bei angemessenen Abständen entstehen zwischen den Buhnen strömungsberuhigte Zonen. Achtung: in Prallufern ist bei zu grossen Abständen Ufererosion möglich) Die angeströmten Ufer sind vor Ufererosionzu schützen (z. B. mit Wurzelstamm oder Faschine). Deklinante Buhnen lenken die Strömung in Richtung Ufer, was gezielt zur Initiierung von Erosionsprozessen eingesetzt werden kann. Dies fördert die Ausbildung von Kolken und die Entwicklung von Tiefenvariationen im Flussbett. Durch die gezielte Erosion entstehen vielfältige Strukturen, die die Habitatdiversität erhöhen können Beschrieb der Skizze Die Skizze zeigt eine Kombination von inklinanten (stromaufwärts geneigten) und deklinanten (stromabwärts geneigten) Lenkbuhnen. Beschrieb zur Skizze Gemäss Faustregel nimmt die Buhnenlänge ca. 2/3 der Gerinnebreite ein. Von Buhnenkopf bis -Wurzel (Ufer) kann die Lenkbuhne um ca. 1–3 % ansteigen. Die Steine an der ( i ) Situation inklinante Lenkbuhne ( ii ) Querprofil Visualisierung – Inklinante Lenkbuhne Fotos von gelungenen Strukturen (Kempt bei Fehraltdorf, ZH) Vor dem Bau Während des Baus Unmittelbar nach dem Bau Einige Jahre nach dem Bau Skizzen Beschreibung der Variante Inklinante Buhnen lenken die Strömung in die Flussmitte und schützen damit die Ufer vor Erosion. Am Kopf jeder Buhne bildet sich ein Kolk. Bei angemessenen Abständen entstehen zwischen den Buhnen strömungsberuhigte Zonen. Achtung: in Prallufern ist bei zu grossen Abständen Ufererosion möglich) Die angeströmten Ufer sind vor Ufererosionzu schützen (z. B. mit Wurzelstamm oder Faschine). Deklinante Buhnen lenken die Strömung in Richtung Ufer, was gezielt zur Initiierung von Erosionsprozessen eingesetzt werden kann. Dies fördert die Ausbildung von Kolken und die Entwicklung von Tiefenvariationen im Flussbett. Durch die gezielte Erosion entstehen vielfältige Strukturen, die die Habitatdiversität erhöhen können Beschrieb der Skizze Die Skizze zeigt eine Kombination von inklinanten (stromaufwärts geneigten) und deklinanten (stromabwärts geneigten) Lenkbuhnen. Beschrieb zur Skizze Gemäss Faustregel nimmt die Buhnenlänge ca. 2/3 der Gerinnebreite ein. Von Buhnenkopf bis -Wurzel (Ufer) kann die Lenkbuhne um ca. 1–3 % ansteigen. Die Steine an der ( i ) Situation inklinante Lenkbuhne ( ii ) Querprofil Visualisierung – Inklinante Lenkbuhne Fotos von gelungenen Strukturen (Kempt bei Fehraltdorf, ZH) Vor dem Bau Während des Baus Unmittelbar nach dem Bau Einige Jahre nach dem Bau Skizzen Beschreibung der Variante Inklinante Buhnen lenken die Strömung in die Flussmitte und schützen damit die Ufer vor Erosion. Am Kopf jeder Buhne bildet sich ein Kolk. Bei angemessenen Abständen entstehen zwischen den Buhnen strömungsberuhigte Zonen. Achtung: in Prallufern ist bei zu grossen Abständen Ufererosion möglich) Die angeströmten Ufer sind vor Ufererosionzu schützen (z. B. mit Wurzelstamm oder Faschine). Deklinante Buhnen lenken die Strömung in Richtung Ufer, was gezielt zur Initiierung von Erosionsprozessen eingesetzt werden kann. Dies fördert die Ausbildung von Kolken und die Entwicklung von Tiefenvariationen im Flussbett. Durch die gezielte Erosion entstehen vielfältige Strukturen, die die Habitatdiversität erhöhen können Beschrieb der Skizze Die Skizze zeigt eine Kombination von inklinanten (stromaufwärts geneigten) und deklinanten (stromabwärts geneigten) Lenkbuhnen. Beschrieb zur Skizze Gemäss Faustregel nimmt die Buhnenlänge ca. 2/3 der Gerinnebreite ein. Von Buhnenkopf bis -Wurzel (Ufer) kann die Lenkbuhne um ca. 1–3 % ansteigen. Die Steine an der ( i ) Situation inklinante Lenkbuhne ( ii ) Querprofil Visualisierung – Inklinante Lenkbuhne Fotos von gelungenen Strukturen (Kempt bei Fehraltdorf, ZH) Vor dem Bau Während des Baus Unmittelbar nach dem Bau Einige Jahre nach dem Bau Skizzen Beschreibung der Variante Inklinante Buhnen lenken die Strömung in die Flussmitte und schützen damit die Ufer vor Erosion. Am Kopf jeder Buhne bildet sich ein Kolk. Bei angemessenen Abständen entstehen zwischen den Buhnen strömungsberuhigte Zonen. Achtung: in Prallufern ist bei zu grossen Abständen Ufererosion möglich) Die angeströmten Ufer sind vor Ufererosionzu schützen (z. B. mit Wurzelstamm oder Faschine). Deklinante Buhnen lenken die Strömung in Richtung Ufer, was gezielt zur Initiierung von Erosionsprozessen eingesetzt werden kann. Dies fördert die Ausbildung von Kolken und die Entwicklung von Tiefenvariationen im Flussbett. Durch die gezielte Erosion entstehen vielfältige Strukturen, die die Habitatdiversität erhöhen können Beschrieb der Skizze Die Skizze zeigt eine Kombination von inklinanten (stromaufwärts geneigten) und deklinanten (stromabwärts geneigten) Lenkbuhnen. Beschrieb zur Skizze Gemäss Faustregel nimmt die Buhnenlänge ca. 2/3 der Gerinnebreite ein. Von Buhnenkopf bis -Wurzel (Ufer) kann die Lenkbuhne um ca. 1–3 % ansteigen. Die Steine an der ( i ) Situation inklinante Lenkbuhne ( ii ) Querprofil Fotos & Skizzen Zu beachten bei der Planung und beim Bau • Richtige Höhenlage relativ zur Sohle (Ziel: Buhnenrücken bereits bei Niederwasser überströmt) und Anordnung der Steine (z. B. leicht ansteigend in Fliessrichtung, Steinlücken in die Gewässermitte zeigend). Steine im Zweifelsfall eher zu tief als zu hoch einbauen (nachträgliches Tiefersetzen der Blocksteine mit dem Bagger ist aufwändiger als Anheben). Form und Winkel der Buhnenachse beachten (unterschiedliche Strömungslenkung). • Kontrolle der Einbaugenauigkeit der Steine mittels GPS (GPS-Bagger oder -Stock) durch Bauleitung (mittlere Steinhinterkante ausschlaggebend). • Die Lenkbuhne kann vom Kopf zur Wurzel (Ufer) um ca. 1–3% ansteigen. Bei langen Lenkbuhnen (über die Gewässermitte hinausragend) liegt der Buhnenkopf unter der mittleren Sohlenebene. • Aufbau: Einreihiger Aufbau (Hauptriegel) oder zwei- bis mehrreihiger Aufbau von Kolkschutzriegeln in Abhängigkeit von der erwarteten Kolk- tiefe zum Schutze des Hauptriegels (Hauptriegel und Kolkschutzreihe(n)). • Um die Geometrie der Lenkbuhnen in Bächen mit geringer Sohlenbreite korrekt einbauen zu können, wird die Verwendung von kleinen Blocksteinen empfohlen. Abhängig von der erwarteten Kolktiefe sind die Lenkbuhnen mit kleinen Block- steinen mehrreihig aufzubauen. • Steine müssen kraftschlüssig gesetzt werden (keine Lücken). Bei mehrlagigem Aufbau sind die Steine versetzt anzuordnen. • Einseitiges Lenkbuhnensystem zum Uferschutz: Lenkbuhnen grossräumig aufeinander abstimmen. Die Abströmung einer Buhne soll die unterstrom folgende Buhne etwa am Buhnenkopf treffen. Bei der Planung kann vereinfacht davon ausgegangen werden, dass die Abströmung von der Mitte der Buhne ausgehend rechtwinklig zur Buhnenachse erfolgt. • Zur weitergehenden Gewässeraufwertung: Kombination Lenkbuhnen mit Totholzeinbauten und anderen ingenieurbiologischen Massnahmen. Beschrieb zur Skizze (i) Die Skizze zeigt eine Kombination von inklinanten (stromaufwärts geneigten) und deklinanten (strom- abwärts geneigten) Lenkbuhnen. Beschrieb zur Skizze (ii) Gemäss Faustregel nimmt die Buhnenlänge ca. 2/3 der Gerinnebreite ein. Von Buhnenkopf bis -Wurzel (Ufer) kann die Lenkbuhne um ca. 1–3% ansteigen. Die Steine an der Lenkbuhnenwurzel werden bei Niederwasser knapp überströmt. Die Uferbefestigung wird ingenieurbiologisch gestaltet. (i) Situation (ii) Querprofil Beschreibung der Variante Inklinante Buhnen lenken die Strömung in die Flussmitte und schützen damit die Ufer vor Erosion. Am Kopf jeder Buhne bildet sich ein Kolk. Bei angemessenen Abständen entstehen zwischen den Buhnen strömungsberuhigte Zonen. Achtung: in Prallufern ist bei zu grossen Abständen Ufererosion möglich) Die angeströmten Ufer sind vor Ufererosionzu schützen (z. B. mit Wurzelstamm oder Faschine). Deklinante Buhnen lenken die Strömung in Richtung Ufer, was gezielt zur Initiierung von Erosionsprozessen eingesetzt werden kann. Dies fördert die Ausbildung von Kolken und die Entwicklung von Tiefenvariationen im Flussbett. Durch die gezielte Erosion entstehen vielfältige Strukturen, die die Habitatdiversität erhöhen können.
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