46/71 Abbildung 18 Magdenerbach vor (links) und nach (rechts) dem Einbringen von Strukturen. Fotos: links WFN – Wasser Fisch Natur AG, rechts: IUB Engineering AG. b) Morphologie Je nach Massnahme und vorhandenen Ressourcen kann die Habitatvielfalt mittels Mesohabitatkartierungen (Abbildung 19) visuell durchgeführt werden (Kartierungen mit einem Tablet) oder unter zusätzlicher Anwendung von (Querprofil-) Vermessungen. Letztere sind je nach Detaillierungsgrad aufwändig und kostenintensiv. Zusätzlich können die Sohlenstruktur/Sohlsubstrat und das Unterstandsangebot erfasst werden (vgl. auch Methodik zum Indikator-Set 1, (BAFU, 2024a)). Zu beachten: Die Kartierungen der einzelnen Wirkungskontrollen sollen in jeweils derselben Saison und bei vergleichbaren Abflüssen des Gewässers durchgeführt werden. Bei geschiebeführenden Gewässern soll mindestens ein bettbildendes Hochwasser abgewartet werden, bevor eine neue Kartierung stattfindet.
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