baldeggerjournal

Hertenstein Der Zukunft trauen – 100 Jahre Stella Matutina Hertenstein 2 Interview Sr. Bernadette Lüchinger mit Sr. Patricia Müller, Hertenstein Ehemalige Trauen – Mut zum Risiko 3 Marlis Olsen-Häfliger, Erlinsbach Kloster Baldegg Trau, schau, wem? 4 Dr. P. A. Ziegler SJ, Zürich Der Barmherzigkeit Gottes trauen 6 Sr. M. Martine Rosenberg, Baldegg Trau der Verheissung – You’ll never walk alone 7 Sr. Renata Geiger, Baldegg Vom Trauen 8 Prof. Dr. Christiane Blank, Zofingen Trauen lernen 10 Im Gespräch mit Sr. Gaudentia Meier, Papua Neuguinea Trauen – vertrauen – anvertrauen 11 Sr. Zita Estermann, Baldegg Zwei Meinungen – ein Thema 12 Der Löwe und die Ziege Von Schreibtisch zu Schreibtisch: Sr. Hildegard Willi und Dr. Hans Widmer ZweiMinutenPredigt 14 ZweiMinutenPredigt Glauben & Beten 15 mit Sr. Erna-Maria Züger, Baldegg Übrigens 16 Zwei Bilder – ein Leben 17 Sr. Clarina Lämmler als «Miss Baldegg» unterwegs nach Ifakara Liebe Leserin, lieber Leser Etwas perplex war ich schon, als ich die unzähligen «Liebesschlösser» sah, die an das Brückengeländer des Markartstegs in Salzburg gekettet waren. «For ever» hatten Verliebte darauf gekritzelt, und anderes auch. Warum traut man sich, sich aneinander zu ketten in einer Welt, die von grenzenloser Ungebundenheit träumt? Dem Trauen und dem scheinbar Gegensätzlichen, das diesem Wort innewohnt, haben sich unsere Autorinnen und Autoren gestellt. Aber aufgepasst: dieses Heft handelt auch von Ihnen. Trauen Sie sich die Lektüre mutig zu! Für Eilige gibt es neu eine «ZweiMinutenPredigt». Doch nun in Ruhe: Was war zuerst, das Trauen oder das Misstrauen? Eine spannende Diskussion dazu gibt es auf Seite 12. Der Balanceakt zwischen Vertrauen und Misstrauen hilft, miteinander eine bessere Welt zu schaffen. Das traut Gott uns zu, schreibt Prof. Christiane Blank. Wie steht es mit meinem eigenen Vertrauen? Sr. Zita lädt ein, sich dieser Frage zu stellen. Wissen Sie, was Teer und Eiche, Trog und Truhe mit dem Wort «trauen» zu tun haben? Der Artikel «Trau, schau, wem?» bringt die Lösung des Rätsels. Dem Autor können wir aus Erfahrung trauen. Dass Erfahrung eine Voraussetzung ist, um zu trauen, hat auch Sr. Gaudentia in Papua Neuguinea erfahren. Warum, so fragten sich dort die einheimischen Frauen, soll diese weisse Frau, die nie ein Kind geboren hat, denn wissen, wo es weh tut beim Gebären? Die Geschichte ist gut ausgegangen. Inzwischen hat sie einigen Tausend Babies am andern Ende der Welt auf die Welt verholfen. Unsere ehemalige Seminaristin Marlis Olsen-Häfliger verbindet das Wort «trauen» mit dem Mut zum Risiko. Selber mutet sie sich sogar das Fallschirmspringen zu. Sie erfährt einen Gewinn an Lebensfreude, wenn sie sich auf Unbekanntes einlässt. Dies haben auch unsere Schwestern erfahren: 100 Jahre sind seit dem risikoreichen Start in Hertenstein verflossen. Geblieben ist das Vertrauen in die Zukunft. Sr. Renata gibt dazu ein Psalmwort mit auf den Weg. Lieber Leser, liebe Leserin Wer mit etwas weniger äusserem Risiko glücklich werden will, lese den Artikel von Sr. Martine. Auch sie weiss einen Weg zum Glück: sich der Barmherzigkeit Gottes anvertrauen und selber barmherzig sein. So ganz ohne Risiko geht auch das nicht. Aber glücklich sein möchten wir doch alle, mit oder ohne «Liebesschloss». Herzlich grüssen Sie Ihre Baldegger Schwestern Inhalt Vom Trauen ... Editorial

RkJQdWJsaXNoZXIy NTcyNzM=