baldeggerjournal

baldegger klosterherberge Heiles und Heiliges entdecken 3 Sr. Thea Rogger, Baldegg baldegger schwestern Im Land der Geduld 4 Sr. M. Martine Rosenberg, Baldegg Tasol God i stap 6 Jurt-Preis 2008 für die Baldegger Schwestern in Papua Neuguinea Sr. Marie-Ruth Ziegler, Baldegg Märchen – ein Schlüssel zur Geduld 7 Sr. Fabiola Wolf, Baldegg Bis zum Beben der Nasenflügel 8 Ludwig Mödl, München In Geduld reifen 10 Sr. Karin Zurbriggen, Baldegg Ohne Geduld geht nichts – 12 mit Geduld fast alles Sr. Sonja Kugler, Frick Geduld in der Schule 13 Im Gespräch mit Sr. Marie-Stefan Würsch, Baldegg baldegger bildungshaus Alles fügt sich und erfüllt sich 14 Sr. Mirjam Schwegler, Hertenstein übrigens 16 jobs@baldeggerschwestern Niklaus Vonarburg ist ein sehr 17 geduldiger Mensch editorial inhalt Liebe Leserin, lieber Leser Geduldige Menschen hat man gerne. Und was ist mit den andern? Mit denen, die anders, halt schneller, getaktet sind? Mit den Leuten, denen das gemächliche Abarbeiten von Traktandenlisten das Fegefeuer auf Erden bereitet? Kommt hinzu, dass ungeduldige Menschen auch noch zu den untugendhaften gerechnet werden. Denn wer die Tugenden noch zu benennen vermag, zählt die Geduld dazu. Langmut hat man sie früher genannt. Langmut verrät sich selber: sie verliert ganz lange den Mut nicht. Und Geduld? Märchen erzählen von Menschen, die in der Geduld oder eben in der Langmut erprobt werden. Schier Unmögliches wird von ihnen verlangt: aushalten und durchhalten, suchen ohne aufzugeben, erdulden und warten bis das Schicksal sich zu ihren Gunsten wendet. Mit Schnelligkeit und Eiligkeit hat das allerdings nichts zu tun.Aber mit Herzensstärke. Mit innerem Halt. Mit trotzigem Mut. Das meint Langmut und Geduld. In dieser Ausgabe des baldeggerjournals begegnen Sie Geduldigen und Ungeduldigen. Im Märchen und im Alltag. In Ihrer nahen Umgebung und am andern Ende der Welt. Im Krankenzimmer und am Sterbebett. Beim Ikonenmalen oder Jäten. In der Schule und in der Tagesstätte. Geduld und Ungeduld finden Sie bei Kindern und alten Leuten, bei Theologen und Krankenschwestern, bei Lehrerinnen und Masseuren. Die Verfasserinnen und der Verfasser unserer Texte geben Ihnen Einblick in ihren Alltag. Zu diesen gewöhnlichen Erfahrungen gehört die Frage: Was braucht mehr Geduld: Leben oder Sterben? Wen wundert’s dass die Geduld Gottes mit uns Menschen heute zur Frage wird? «Wir leiden unter der Geduld Gottes. Und doch brauchen wir sie alle.» So brachte es Papst Benedikt einmal auf den Punkt. Wer könnte ob dieser Aussage noch zweifeln, dass Gott auch mit den Ungeduldigen unendlich viel Geduld hat? Gott sei Dank! Lieber Leser, liebe Leserin Unser baldeggerjournal soll für Sie zu keiner Geduldsprobe werden. Die neue Nummer will einfach Freude bereiten. Sollten Sie bei der Lektüre «ein Beben Ihrer Nasenflügel erspüren», dann ist es höchste Zeit, das Heft zur Seite zu legen. Herzlich grüssen Sie Ihre Baldegger Schwestern vom gedulden ...

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