baldegger kurhäuser Nicht stehen bleiben! Oder doch? 3 Sr. Romana Pfefferli, Amden baldegger schwestern Damit «stehen bleiben» Weite schenkt 4 Sr. Tamara Steiner, Baldegg Du hast uns berufen vor dir zu stehen 6 Sr. Renata Geiger, Baldegg Wenn Minis stehen bleiben 7 Sr. Isabel Spichtig und die Minis, Baldegg Stehen bleiben – und liebevoll dem Anspruch der Welt, der Zeit, der Menschen antworten 8 Sr. Beatrice Kohler, Beromünster Jesus aber blieb stehen 10 Sr. Marie-Ruth Ziegler, Baldegg Stehen bleiben um kreativ zu bleiben 11 Sr. Boriska Winiger, Baar Du darfst ruhig etwas stehen bleiben 12 Sr. Klara-Franziska Walder, Einsiedeln baldegger bildungshaus Verweilen, um sich zu stärken 12 Sr. Tabita Röthlin, Hertenstein Sich bewahren 12 Dr. P. Werner Hegglin, Hertenstein übrigens 16 jobs@baldeggerschwestern Alois Hodel bringt Stehengebliebenes wieder zum Laufen 17 editorial inhalt Liebe Leserin, lieber Leser Stehen bleiben kann doch jeder! Oder besser: jede und jeder! Am besten die Frauen und am längsten und liebsten vor Schaufenstern. Ob dies stimmt oder nicht, ist egal. Denn Stehenbleiben ist definitiv out. Heute heisst es vorwärts, aufwärts, Schritt halten mit den Besten und Schnellsten. Dieses Credo ist vielen Leuten vertrauter als jenes, das wir am Sonntag in der Kirche singen. Die Ministrantinnen und Ministranten in Baldegg kennen beides: Das Credo und das Stehenbleiben. Auf Seite 7 erzählen uns diese Mädchen und Buben, zusammen mit Sr. Isabel, warum sie im Gottesdienst stehen bleiben und was Stehen mit dem Credo zu tun hat. Für die Liturgieverantwortliche des Klosters, ist das Stehenbleiben mehr als eine liturgische Haltung. Es ist eine Berufung, schreibt Sr. Renata. Das 800-Jahr-Jubiläum der heiligen Elisabeth von Thüringen ist Sr. Beatrice Anlass, die Berufung zum Stehenbleiben zu konkretisieren. Als Seelsorgerin setzt sich Sr. Klara-Franziska dafür ein, dass man stehen bleiben darf. Über das Stehenbleiben im persönlichen Alltag denken Sr. Boriska und Sr. Tabita nach. Im Rückblick erkennt Sr. Boriska, dass Stehenbleiben für sie wie eine Auszeit für Seele und Geist ist. Das braucht sie mindestens zweimal im Jahr. Stehenbleiben in der Natur schenkt Sr. Tabita Kraft fürs Unterwegssein. Klöster sind Orte, um das Stehenbleiben in Gott einzuüben. Überlegungen dazu macht Sr. Marie-Ruth. Ob Stehenbleiben in die Weite oder Enge führt, bleibt in der Entscheidung des einzelnen Menschen. Dies schreibt Sr. Tamara aus logotherapeutischer Sicht. Ungeachtet dessen schenkt das Stehenbleiben hoch über dem Walensee Weite. Sr. Romana lädt daher in die Bergruh in Amden ein. Eine Stehübung und eine Leseübung besonderer Art bietet P. Hegglin. Liebe Leserin, lieber Leser. Was wenn die Zeit einfach still stehen würde, die Sonne, das Herz oder gar die Börse? Die neue Nummer des baldeggerjournals beantwortet diese Fragen nicht. Trotzdem laden wir Sie zum Lesen ein. Unser Heft will dem Stehenbleiben doch ein bisschen Platz auf dieser Welt sichern. Wenigstens im eigenen Herzen. Herzlich grüssen Sie Ihre Baldegger Schwestern vom stehen bleiben ...
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