baldeggerjournal

baldegger schwestern Wie die Vögel des Himmels 2 Fürsorglich 4 Von der Sorge um das Geld und vom Sorgen mit Geld 6 Der Seele zuhören 9 baldegger kurhäuser Sorge tragen zur Oberwaid 10 baldegger bildungshaus Sich Sorgen: nein 12 baldegger klosterdorf Gott einen Ort sichern 14 übrigens ... 16 jobs@baldeggerschwestern Ins Kloster geht Roswitha Ziegler sicher nicht 17 editorial inhalt Liebe Leserin, lieber Leser Sind Sie ein Sorgenmensch? Oder gehören Sie eher zu den Sorglosen? Ich bin beides. Es braucht wenig und ich höre mich seufzen: «Ich mache mir Sorgen.» Und wenig später läuft’s wieder leicht über die Lippen: «Keine Sorge, das kommt schon gut!» Geht’s Ihnen ähnlich? Soll man sich also sorgen: ja oder nein? P. Werner Hegglin denkt darüber nach und kommt zum Schluss: Sich sorgen: ja und nein. In unserem baldeggerjournal «vom sorgen» fragen wir uns: Wo ist die Sorge angebracht und wo Sorglosigkeit das einzig Richtige? Antworten dazu gibt das Leben, meist ungefragt und unreflektiert. So sind die Artikel in diesem Heft aus gewöhnlichem Stoff, wie unsere alltäglichen Sorgen eben sind. Zum Beispiel: Wie geht es weiter mit unserem Kurhaus Oberwaid? Oder: Wie höre ich als Seelsorgerin die Sorgen des Kranken? Oder: Wie gehen wir um mit dem Geld, damit es Sorgen vertreibt und nicht neue schafft? Oder: Was heisst fürsorglich füreinander da sein? Sr. Martine Rosenberg hat dazu ein eindrückliches Beispiel in der Imkerin des Klosters gefunden. Deren Sorge gilt den Bienen genauso wie den kranken Mitschwestern. Wobei zu sagen ist, dass man von den Bienen viel lernen kann. Die Selbstverständlichkeit im Sorgen füreinander, beispielsweise. Im Zusammenhang mit dem unheimlichen Bienensterben machte in den vergangenen Monaten eine Aussage von Albert Einstein viele Menschen nachdenklich: «Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, kein Tier mehr, keine Menschen mehr ...» Gibt es dazu Parallelen? Stirbt auch der Glaube an Gott so wie es die Bienen tun, still und unbemerkt? Sr. Katja Müller überlegt, was dagegen zu tun ist. Im Klosterdorf will sie Gott einen Ort bei den Menschen sichern. Und den Einstieg ins baldeggerjournal macht Jesuitenpater Dr. Albert Ziegler, indem er zur sorglosen Besorgtheit und besorgten Sorglosigkeit ermuntert. So könne man sorglos dem Himmel entgegen gehen. Und das wünschen wir uns ja alle, nicht wahr? Herzlich grüssen Sie Ihre Baldegger Schwestern vom sorgen ...

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