übrigens ... 18 Zukunft braucht Herkunft Der Leistungsfotograf Daniele Lupini (www.danielelupini.com) hat uns freundlicherweise für dieses BaldeggerJournal «Vom Bewahren und Verändern» einige Bildern aus Venedig geschickt. Herzlichen Dank! Er schreibt dazu: «Wie versprochen, habe ich die Zeit in Venezia genutzt, um in medias res mit Eurem Thema zu gehen. Die jungen Mauersegler mit ihrer Mutter, die in der Umgebung der Herkunft in eine Zukunft wachsen und später davon segeln, habe ich mir als «Triptychon» überlegt… Man entdeckt sie erst auf den zweiten Blick im Bild, so getarnt sind sie und das ist auch richtig so. Die geschichtsträchtigen Mauern sind übrigens Wand-Zeitzeugen der unmittelbaren Umgebung des legendären Ospedale della Pièta. (Das Ospedale della Pietà war ein Waisenhaus und eine der vier großen Musikschulen Venedigs.) Vivaldi wirkte und lebte in diesen Gemäuern!! Die Wege aus der Herkunft ins Misteriosa = sollen fühlbar machen, man kommt aus einer Substanz und geht in eine neue Substanz über usw., usw. Ich hoffe, Euer Gedankengut damit unterstützt zu haben. Perspektivische Lichtblicke Daniele Lupini Wer in den vergangenen Monaten in Baldegg war, konnte die zahlreichen Storchennester auf den Dächern der Klosterherberge, der Kirche, der Kantonsschule und neu auch auf Bäumen, nicht übersehen. Maria Brun, ehemalige Religions- und Ethiklehrerin in Hitzkirch und Baldegg, hat aus Verbundenheit mit dem Ort ein äusserst interessantes Buch über die neuen Bewohner des Seetals geschrieben. Roger Rauber, Rektor der Kantonsschule, schreibt dazu im Vorwort: «Maria Brun nimmt uns mit auf einen gelehrten und spannenden Streifzug durch die Welt des Storchs, der Wissenswertes, Überraschendes, Besinnliches und manchmal auch Skurriles über diese Tiere zusammenträgt». Das Buch «Storch, Ciconia, Pelargos, Cigogne, Konotori, Lejlek», Maria Brun, 2022, ist im Brunner Verlag erhältlich. Baldegg – neues Storchenparadies
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