baldeggerjournal

Bildungshaus Stella Matutina Wir überfordern sie und uns 2 Sr. Annelis Kurmann, Hertenstein Kloster Baldegg Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche» 4 Sr. Nadja Bühlmann, Baldegg Überfordert das Leben im Kloster? 5 Sr. Martine Rosenberg, Baldegg Allein weiss ich nicht mehr weiter 6 P. Hubert Holzer SJ, Basel Vom Überfordern 8 Prof. Dr. Christiane Blank, Zofingen Kirche: Gefordert und gefördert 10 Paolo Brenni, Luzern Von der Überforderung zur Herausforderung im Alter 11 Prof. Dr. med. Norbert Herschkowitz, Muri b. Bern Zwei Meinungen – ein Thema Zwei Lichter erhellen nicht alles, aber das Nötigste 12 Ein Gespräch mit Sr. Hildegard Willi und P. Werner Hegglin mail@klosterbaldegg.ch 14 mail@klosterbaldegg.ch Katrin Kaufmann-Lang, Ebikon! Sr. Felizia Baumgartner, Hertenstein Glauben & Beten 15 mit Sr. Bernadette Lüchinger, Baldegg Übrigens 16 Zwei Bilder – ein Leben 17 Sr. Angelika Staubli liebt Kinder und Puppenkinder Liebe Leserin, lieber Leser Ich gestehe es ungern, aber dieses Mal fühle ich mich richtig überfordert, ein Editorial zu schreiben. Seit Tagen geht’s morgens mit guten Vorsätzen ans Pult. Zuoberst auf der «To-doListe» steht täglich: Editorial verfassen. Ausreden sind sofort da. Wenn das erledigt ist, dann ... Wenn die Mailbox aufgeräumt ist, dann ... Stunde um Stunde steigt die Nervosität, es wieder nicht zu schaffen. Ist das die Überforderung, von der in diesem neuen BaldeggerJournal zu lesen ist? Ruhelos fällt mein Blick auf einen der Texttitel: Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche. Ist das nicht auch meine Erfahrung? Sr. Nadja verweist mit diesem Titel auf Franz von Assisi. Was er heute zu unserer überforderten Schöpfung sagen würde? Sr. Annelis hat über die Schöpfung nachgedacht, Seite 2. Gegen das Gespenst der Überforderung, wie Prof. Herschkowitz es nennt, gibt es auf Seite 11 Hilfsmittel. Oder lesen Sie das spannende philosophische Gespräch von Sr. Hildegard und P. Hegglin. Sie diskutieren am Schreibtisch für die neue Rubrik «Zwei Menschen – ein Thema». Was die Überforderung durch die heutige Gesellschaft anrichtet, beleuchtet Frau Prof. Christiane Blank. Sie geht noch weiter und fragt, ob Gott den Menschen überfordert. Ihre Antwort ist überwältigend. Zu finden auf Seite 8. Der ehemalige Pfarrer Paolo Brenni stellt fest, dass er im Überfordertsein gefördert wurde. Von wem? Von denen, die mit ihm in der Kirche unterwegs waren. Gilt das auch für jene, die miteinander im Kloster unterwegs sind? Oder überfordert das klösterliche Leben? Einen Antwortversuch macht Sr. Martine. Und schliesslich hat P. Holzer Menschen erzählen hören, denen das zugemutete Mass zu gross geworden ist. Das Vaterunser, so sagt er, ist ein Gebet vom Menschenmass. Es lässt uns bitten, zu unsern Grenzen zu stehen. Darüber nachzudenken, lohnt sich. Mehr noch um das gute Menschenmass zu bitten. Es verhindert Überforderung. Lieber Leser, liebe Leserin Dass Ihnen und uns allen dieses gute Mass geschenkt werde, das wünschen wir Ihnen von Herzen Herzlich grüssen Sie Ihre Baldegger Schwestern Inhalt Vom Überfordern ... Editorial

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