7 same Momente in dieser Arbeit leichter durchzustehen. Glaubenserneuerung An der Herbsttagung begleitete P. Adrian Willi, Provinzial der Pallottiner Schweiz, die pallottinische Laiengemeinschaft APIS. Seinen Dienst sieht er darin, entsprechend dem Charisma des Gründers Vinzenz Pallotti, den Glauben zu erneuern und die Liebe neu zu entzünden. «Wir lernen mehr und mehr, den Willen Gottes zu erkennen und ihm zu entsprechen, was zur Nächstenliebe führt, die in und durch die Kirche eine Gemeinschaft begründet, die alle Grenzen der Religion, der Kultur und der Rasse überwindet.» Optimale Förderung «Die Klausur der Schulleitung Hochdorf in der Klosterherberge ist für uns immer wieder eine kleine Auszeit. Wir widmen uns jeweils speziellen, grundlegenden Themen, um unsere Schule weiterbringen zu können», schreibt Rektor Werner Ottiger. Er und sein Kollegium setzen alles ein, um die Kinder und Jugendlichen optimal zu fördern, weil dies die beste Grundlage für ihr weiteres Leben und das Zusammenleben in der Gemeinschaft ist. Da-sein, Mit-gehen, Mit-tragen Die Minis von Hochdorf erhielten im Sommer den «Dank-dir-Preis». Als kleine Anerkennung und weil einige von ihnen bei uns in der Kirche ministrieren, kommen sie mit ihrem Präses, dem Pastoralassistenten David Rüegsegger, zu einem Gruppenabend. Für ihn gehört die Präsesaufgabe zu seinem Pflichtenheft. Doch er sagt: «Ich mache nicht nur eine Arbeit. Unsere Tätigkeiten stehen immer im Zusammenhang mit einer grösseren Sache. So diene ich den Minis, dass sie eine Ahnung eines Grösseren bekommen, über Fragen nach dem Woher und Wohin nachdenken. Dienen heisst damit letztlich Da-sein, Mit-gehen, Mit-tragen – uneigennützig, so wie es auch Jesus uns vorgelebt hat.» Für eine gute und friedvolle Zukunft Im September kam es auch zu einer Begegnung des Gemeinderates von Hochdorf mit der Klosterleitung. Gemeindepräsidentin Lea Bischof sagt: «Für mich steht das Wohl des Menschen, der ganzen Bevölkerung, der Natur, der Mitwelt, der Schöpfung im Zentrum.» Es ist ihr ein Herzensanliegen, dass auch die nächsten Generationen lebenswerte Bedingungen haben. Sinn finden Ich schliesse mit einem Gedanken von Herrn Paul Zemp, der bei uns seinen Geburtstag feierte. Sein Berufsleben stellte er in den Dienst von behinderten Kindern und Jugendlichen. Er schreibt: «Öfters erlebte ich, wie Eltern sich für ihre schwächeren und behinderten Kinder und Jugendlichen einsetzten. Es gab Eltern wie auch Fachpersonen, die sagten, sie seien an dieser Aufgabe, an diesem Dienst gewachsen, sie hätten durch diese Herausforderungen einen vertieften Sinn ihres Lebens gefunden.» So vielfältig kann Dienen verstanden und gelebt werden. Die Gedanken sind wie ein reich gefüllter Obstkorb, dessen Früchte uns erfreuen und nähren möchten – auch für unseren eigenen Dienst.
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