baldeggerjournal

11 die materiellen Mittel für Hilfe, pflegte ich die Zuwendung. Während der Zeit meiner eigenen Krankheit stärkte mich das Motto: «Ja, mein Gott, ich diene dir so, wie ich bin.» Die Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden ist mittlerweilen zu meinem edelsten Dienst geworden. Im betend-vertrauenden Dasein trete ich gleichsam mit den äthiopischen Mitmenschen vor Gottes Angesicht. Sr. Arnolda Thalmann Dienen im Kloster Dienen im Kloster heisst, sich zur Verfügung stellen für eine gemeinsame Aufdie Dienste, die mir nicht zusagten. Doch im Wissen, in Jesu Nachfolge zu stehen, wurde mir Kraft und Mut geschenkt. Und weil mein Leben Jesus gehört, bin ich dankbar für den Dienst, den ich tun kann. Sr. Tonia Romer Mein Dienen war vor allem Mit-Leiden Mit Begeisterung, Freude und grossem Idealismus diente ich einige Jahre den jungen Menschen. Später vernahm ich durch den Mund von Notleidenden, Kranken, Einsamen, Verachteten, vom Elend gezeichneten Menschen die Stimme Gottes. Mein Dienen in Äthiopien bestand da vorab im Mit-Leiden. Fehlten dafür erwarte. Mich selber hat das Dienen im Verlauf dieser Jahre zufriedener und gelassener gemacht. Aber es war nicht immer einfach. Heute ist es für mich ein Geschenk, noch jeden Tag durch meinen Dienst andern dienen zu dürfen. Sr. Orlanda Stoffel Herr, du hast mich berufen vor dir zu stehen und dir zu dienen (aus einem Hochgebet) Dieser Berufung durfte ich folgen dank der Gnade und Liebe Gottes. Das Dienen an Gott, an den Menschen erfüllt mein Leben. Es kostete aber auch immer wieder Überwindung «Ja zu sagen» für Sr. Klara Birrer Sr. Felix Menezes Sr. Gisela Bucher Sr. Cassia Müller Sr. Marie-Alice Eyer Sr. Pirmin Caviezel Sr. Orlanda Stoffel Sr. Tonia Romer Sr. Arnolda Thalmann Sr. Waltraud Renner Sr. Thomas Scherer Sr. Adrienne Amherd Sr. Laurentia Stadelmann Sr. Christianne Muff Sr. Hildegard Willi Sr. Riccarda Hörler

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