Bildungshaus Stella Matutina Das verflixte <und> 2 P. Werner Hegglin, Dr. phil., Hertenstein Baldegger Missionen Viel Grund zum Jammern und Staunen 4 Sr. Marie-Ruth Ziegler, Baldegg Kloster Baldegg Jammern – oder die Alternativen 5 Judith Köppel, Zürich Die neue Oberwaid: Kurhaus & Medical Center 6 Gabi Thorbecke im Gespräch mit Sr. Marie-Ruth Ziegler Im Jammertal 8 Olympische Winterspiele Prof. Dr. P. Adrian Schenker OP, Fribourg Segen und Fluch des Jammerns 10 Prof. Dr. Christiane Blank, Zofingen Wer klagen kann – muss nicht jammern … 12 Sr. Renata Geiger, Baldegg Kur- und Ferienhaus Bergruh Jammern blockiert – Kinästhetik bewegt 13 Sr. Diana Keller, Amden mail@klosterbaldegg.ch 14 mail@klosterbaldegg.ch Ständerat Urs Schwaller, Tafers Sr. Monalda Hunkeler, Bourguillon Glauben & Beten 15 mit Sr. Gertrud Schmucki, Amden Übrigens 16 jobs@klosterbaldegg.ch 17 Ulrich Stefan ist kein Jammerer Liebe Leserin, lieber Leser Für einmal ist nicht das Wetter schuld, dass wir uns für das Thema «Jammern» entschieden haben. Auch nicht die in Bern oben oder die in den USA. Auch nicht die Bischöfe oder gar der neue Papst. Für einmal ist alles viel einfacher: Es geht um uns. Wir jammern gerne. Auf Weg und Steg geschieht es, von morgens bis abends, laut und auch mal leise. Warum? Unsere Autorinnen und Autoren führen dafür interessante Gründe an: psychologische, theologische und philosophische, ja sogar chemische. Sie zeigen: Es gibt eine Sorte «Jammer», die einem nicht gut bekommt und andern meist auf die Nerven geht. Für diese Art «Jammern» gibt es Alternativen, z.B. das Jammertal in ein Tal der Tränen verwandeln. P. Adrian Schenker leitet dazu an. Oder den Perspektivenwechsel wagen, nachzulesen im Artikel «Segen und Fluch des Jammerns» von Christiane Blank. Oder Leid und Schweres akzeptieren, weil es aus der Opferfalle des Jammerns hinaus führt. Dies sind Erfahrungen von Judith Köppel in ihrer Praxis. Sr. Renata findet bei Franz von Assisi eine zeitlose Form, um mit Jammern aufzuhören: Beten. Phantasie ist gefragt, um das, was wir nicht ändern können, auszudrücken. Gedichte können das gut, meint P. Hegglin. Auch das Dankbarsein bietet dem Jammern die Stirn. Das Interview mit Gabi Thorbecke zeigt es eindrücklich. Missionarinnen gestehen, dass das Jammern bei ihnen und den Touristen eher zu hören ist als bei den Einheimischen. Wie eine Prise «Nimm-dich-nichtso-wichtig» den Jammer vertreibt, verraten persönliche Jammerstopper aus dem Kloster. Als Krankenschwester weiss Sr. Diana, dass Jammern sogar das Aufstehen blockiert. Sie zeigt praktische «Antijammer-Übungen». Ob diese Aufsteh-Übungen «denen in Bern oben» auch helfen würden Polit-Blockaden aufzuheben? Das Mail von Ständerat Urs Schwaller auf Seite 14 verrät, dass Jammern auf hohem Niveau zum politischen Tagesgeschäft gehört. Lieber Leser, liebe Leserin Jammern ist risikoreich und nicht ungefährlich. Aber ehrlich: Wünschen Sie sich nicht trotzdem hie und da ein Ohr, in das Sie hinein jammern dürfen? Ich jedenfalls schon. Meine Empfehlung: Jammern Sie doch ein wenig in Gottes Ohr hinein. Es tut gut und ist absolut abhörsicher. Herzlich grüssen Sie Ihre Baldegger Schwestern Inhalt Vom Jammern ... Editorial
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