baldeggerjournal

16 Übrigens ... Seit 1898 haben Baldegger Schwestern den jeweiligen Bischöfen von Basel den Haushalt geführt und versucht, das bischöfliche Palais zu einem Daheim für die Bischöfe und seine engeren Mitarbeiter zu gestalten. Ende März 2012 ist Sr. Assumpta Hofstetter ins Mutterhaus nach Baldegg zurückgekehrt. Sie beendete damit die über hundertjährige Tradition der Baldegger Schwestern im Bischofshaus. Fast ebenso lang waren Baldegger Schwestern in Mariazell, Sursee tätig, Ein Jubiläum besonderer Art teilen die Baldegger Schwestern mit den Chamer Schwestern. Vor 150 Jahren wurde das «Doppelinstitut Baldegg-Cham» getrennt. Was war der Anlass dazu? In der Zeit des Sonderbundes forderte die liberale Luzerner Regierung dreimal die Aufhebung der Schwesterngemeinschaft im Schloss zu Baldegg. Sie vermutete in der 1830 gegründeten Schule für Landmädchen eine jesuitische Gründung. Bei der dritten und letzten Klosteraufhebung 1853 flohen die Schwestern von Baldegg nach Cham ZG. Sie fanden in Lindencham in Privathäusern Unterschlupf und setzten hier ihre Unterrichtstätigkeit unter der Bezeichnung «Erziehungsanstalt Baldegg-Cham» fort. Als die politische Situation 1862 eine Rückkehr nach Baldegg ermöglichte, forderte der Bischof von Basel die Schwestern dazu auf. Siebzehn ältere Schwestern kehrten nach Baldegg zurück, die jüngeren blieben in Cham. Diese Trennung führte Ein Jubiläum als Folge der Vertreibung Wir bedanken uns herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern. Falls Sie uns gerne eine Gabe zugunsten unserer Missionsaufgaben oder für Druck und Porto unseres BaldeggerJournals zukommen lassen möchten, können Sie dies mit Einzahlungsschein auf die untenstehenden Kontos tun. Vielen Dank. – Institut Baldegg, 6283 Baldegg; PC 60-984-8; Vermerk: BaldeggerJournal – Kloster Baldegg, Missionssekretariat, 6283 Baldegg, Konto: 60-3524-3. dazu, dass in Lindencham das eigenständige Kloster «Heiligkreuz Cham» entstand. Die Chamer Schwestern unterrichteten ebenfalls Mädchen und übernahmen soziale Aufgaben. Sie nahmen die benediktinische Regel an und gehören zum weltweiten Orden der Olivetaner-Benediktinerinnen, währenddessen die Baldegger Schwestern nach der Regel des heiligen Franziskus von Assisi ihr klösterliches Leben gestalten. Das 150-Jahr-Jubiläum ist Anlass für freundschaftliche Begegnungen der beiden Klöster. Eine grosse Gruppe von Chamer Schwestern reiste am 24. Mai ins Seetal, um mit uns ein paar gemeinsame Stunden zu verbringen. Wie am 24. August 1862 siebzehn Schwestern nach Baldegg zurückkehrten, so fahren am 24. August 2012 siebzehn Baldegger Schwestern nach Cham zur benediktinisch-franziskanischen Begegnung unter «Cousinen». 114 Jahre Einsatz in Solothurn und in Mariazell, Sursee Auszeichnung für das Kurhaus Bergruh in Amden wo sie von 1898 bis 1979 die Leitung des Kinderheimes Mariazell inne hatten. Der Stiftung Mariazell war es wichtig, dass eine kleine Gruppe von Baldegger Schwestern weiterhin im ehemaligen Kinderheim präsent blieb und sie durch verschiedene Dienste unterstützte. Im Dezember 2011 kehrten Sr. Helena Pichler, Sr. Leonore Jenny, Sr. Petronilla Hugi und Sr. Nadja Bühlmann heim und haben sich in Baldegg gut eingelebt. Danke Im vergangenen Jahr haben 28 Schweizer Kurhäuser an einer Gästebefragung von Schweiz Tourismus teilgenommen. Diese wurde durch den Kurhäuserverband «Wohlbefinden Schweiz» veranlasst. Im Juni 2012 präsentierte das Institut für Tourismuswirtschaft ITW der Hochschule Luzern die Ergebnisse der Gästebefragung. Mit grosser Freude durften wir feststellen, dass die Bergruh im Schnitt und bei vielen einzelnen Kriterien wie Betriebsführung, Umweltverantwortung, Höflichkeit und Kompetenz der Mitarbeitenden, Sauberkeit und Verbesserung des Gesundheitszustandes unter den ersten drei besten Betrieben eingestuft wurde. Noch diesen Sommer wird die Bergruh Amden mit dem Qualitäts-Gütesiegel für den Schweizer Tourismus Stufe II ausgezeichnet. Und bald geht ein langgehegter Wunsch vieler Bergruh-Gäste in Erfüllung. Im Herbst 2012 wird ein Spazierweg von der Bergruh zum Hallenbad fertiggestellt. Auf diesem Weg mit wunderbarer Aussicht und mehreren Sitzbänken können auch ältere Menschen ohne grosse Anstrengung zum Dorfzentrum flanieren.

RkJQdWJsaXNoZXIy NTcyNzM=