Bildungshaus Stella Matutina Ins Tausendjährige Reich 2 P. Werner Hegglin, Dr. phil., Hertenstein St. Antonius Hurden Ein Hospiz am See 4 Interview: Sr. Marie-Ruth Ziegler, Baldegg Im Heim St. Antonius leben 6 Interview mit Marcel Aebischer, Hurden Klosterherberge Ohne Abschied keine Heimkehr 7 Judith Köppel, Reichenburg Kloster Baldegg Sommerpause 8 Marianne Erne, Staufen Eine Heimkehr besonderer Art 10 Hermann-Josef Venetz, em.Prof., Fribourg Baldegger Missionen Daheimsein auf verschiedenen Kontinenten 12 Sr. M. Martine Rosenberg, Baldegg Kloster Baldegg Heimkehren geht nicht ohne Weggehen 14 Marianne Plattner, Binningen Glauben & Beten 15 mit Sr. Chiara Francesca Pico, Bourguillon Übrigens 16 jobs@klosterbaldegg.ch Beat Abegg kehrt jetzt morgens 17 und abends heim Liebe Leserin, lieber Leser Aufbrechen und heimkehren sollten wir nicht auseinanderdividieren. Und das, was dazwischen liegt, gehöre auch dazu. So argumentiert der Theologe Hermann-Josef Venetz im neuen BaldeggerJournal. «Dazwischen» liegt das Leben. Daran erinnert die ehemalige Seminaristin Judith Köppel. Vor zwanzig Jahren war der Abschied vom Lehrerinnenseminar. Heimgekehrt nach Baldegg sind die jungen Frauen mit mehr als zwanzig Welten. Wenn Marianne Plattner heimkehrt aus fernen Ländern, trägt auch sie Welten heim. Und ein wenig bleibende Wehmut. Auspacken und Wäsche waschen helfen ihr, dass das Heimkehren nur Schnittstelle bleibt zwischen Fort-Sein und ZuhauseSein. P. Werner Hegglin hingegen zieht Gedankenreisen vor. Eine wurde ihm zur Heimkehr in seine Kindertage und in Vaters feste Überzeugung. Diese bleibt wahr. Für immer. An Weihnachten ist das grosse Heimkehren angesagt. Auch für die Krippenfiguren. Doch, was treiben sie vor dem Heimkehren in die Kirchen, Kapellen und Stuben? Marianne Erne war dabei. Gott ist immer am Aufbrechen, um heimzukehren in seine Welt. Jedes Jahr tut er es an Weihnachten. Und zeigt sich als kleines, wehrloses Kind. Einfacher geht es nicht, die himmlische Botschaft zu verkünden. Dieses schlichte Tun ist werbemässig ein Meisterstück: Immer die gleiche vertraute Szenerie mit Engel und Hirten, mit Maria und Josef, mit Ochs und Esel und Schafen. Immer der unüberhörbare Hinweis, dass in der Herberge kein Platz war. Immer die gleiche Botschaft rund um den Erdball: «Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude. Sie soll dem ganzen Volk zuteil werden.» Seit zweitausend Jahren erleben wir dieses weihnächtliche Werben für die überwältigende Liebe Gottes zu uns Menschen. Einfach genial, wie Gott das macht, nicht wahr? Lieber Leser, liebe Leserin Seither probieren auch Menschen, diese Botschaft in Worte zu fassen. Hildegard von Bingen, die grosse deutsche Mystikerin, hat sie gescheit formuliert. Sie sagt: «Gottes Sohn wird Mensch, damit der Mensch Heimat habe in Gott». Damit wären wir wieder beim Thema unseres BaldeggerJournals. Wir wünschen Ihnen herzlich, dass Sie Heimat haben bei Gott. Dann gibt es immer ein Heimkehren für Sie. Herzlich grüssen Sie Ihre Baldegger Schwestern Inhalt Vom Heimkehren ... Editorial
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