baldeggerjournal

16 Übrigens ... Vom 11.– 19. November 2011 werden die Baldegger Schwestern ihr ordentliches, alle sechs Jahre stattfindendes Generalkapitel halten. Diese ordensinterne Versammlung von knapp 40 Schwestern dient dazu, die Generalleitung neu zu wählen, das Charisma der Ordensgemeinschaft zu wahren, angemessene Erneuerungen vorzunehmen, miteinander wichtige Angelegenheiten zu besprechen und Abmachungen zu treffen, die Anfangs Oktober 2011 wird es so weit sein: In Hurden am Zürichsee wird im Dachgeschoss des Heimes St. Antonius das erste Hospiz im Kanton Schwyz eröffnet. Damit reagiert die St. Antonius-Stiftung Baldegg-Hochdorf auf gesellschaftliche und gesundheitspolitische Veränderungen und will einen dem christlichen Menschenbild entsprechenden Beitrag zur Problematik des Lebensendes anbieten. Das Hospiz am See soll einen optimalen Ersatz bieten für fehlende Möglichkeiten, im vertrauten Umfeld sterben zu können. Das Angebot richtet sich deshalb an Menschen, die zuhause nicht mehr länger betreut werden können und keine akuttherapeutische medizinische Behandlung brauchen oder wünschen und in Ruhe und in guter Atmosphäre ihrem Lebensende entgegen gehen möchten. Die Hospizpatientinnen und -patienten werden zusammen mit den sie betreuenden Baldegger Schwestern das Dachgeschoss des Heimes St. Antonius Abschied von Frick Das erste Sterbehospiz im Kanton Schwyz Nach 106 Jahren Einsatz in Frick haben die Baldegger Schwestern Abschied genommen. Im Auftrag der Benz’schen Stiftung haben Baldegger Schwestern den Kindergarten geführt und für die häusliche Krankenpflege im Dorf gesorgt. In den letzten Jahren baute Sr. Sonja im Auftrage der Benz’schen Stiftung – zusammen mit dem Roten Kreuz – eine Tagesstätte für betagte Menschen auf. Mit einem äusserst aufmerksamen Abschiedsfest haben Dorf und Pfarrei und die Benz’sche Stiftung Sr. Emilia Durrer, Sr. Hadwiga Müller und Sr. Sonja Kugler für ihren langjährigen und fruchtbaren Einsatz gedankt. Gerne stellen wir Ihnen in unseren Häusern auch Geschenkgutscheine aus. Hier ein paar Ideen für Sie: – Kaffee-Abo im Klosterkafi – Festessen am Hochzeitsjubiläum oder am Geburtstag in der Klosterherberge – ein Kursangebote im Bildungshaus oder in der Klosterherberge – Märlikafi-Abo für die Grosskinder – Ferien in Montana, Amden, Hertenstein oder in der Klosterherberge – eine Reise nach Assisi Bestellung telefonisch oder über E-Mail: info@klosterbaldegg.ch bewohnen. Diese künftige kleine Palliativ-Station umfasst vier Hospizzimmer, Wohnraum mit Kochnische und Liegebalkon, Nebenräume und Gästezimmer für Angehörige. Die St. Antonius-Stiftung Baldegg-Hochdorf wurde 1944 durch das Kloster Baldegg gegründet. Im Heim St. Antonius in Hurden am Zürichsee bietet die Stiftung 40 Plätze für Schwerstbehinderte an. Seither sorgen dort Baldegger Schwestern, zusammen mit ihren Mitarbeitenden, für die behinderten Menschen. Die St. Antonius-Stiftung finanziert sich über Erträge, Spenden, Legate und Schenkungen. Sie hofft, dass sie Menschen findet, die mit einer Spende mithelfen, ihre Sorge für die sterbenden Menschen im Hospiz zu finanzieren. Wenn Sie der St. Antonius-Stiftung eine Spende zukommen lassen möchten, können Sie dies mit Einzahlungsschein auf Konto 90-9914-4 tun. Bitte vermerken Sie «Spende Hospiz». Im Namen der St. Antonius-Stiftung danken wir Ihnen herzlich. Hinschauen als Ordensgemeinschaft unser gemeinsames Leben regeln. Die Schwestern wählen die Delegierten in den Wahlkreisen Schweiz, Tanzania und Papua Neuguinea in einem zweistufigen Wahlverfahren. Neun Schwestern nehmen von Amtes wegen am Generalkapitel teil. Das Generalkapitel steht unter dem Motto: «Gottes Vorsehung geht weiter …». Damit knüpft es an den Leitsatz des Generalkapitels und das Jubiläumsjahr Geschenkgutscheine 2005 an: «Gottes Liebe geht weiter ...». Der Vorbereitungsprozess auf das Generalkapitel hat bereits vor einem Jahr begonnen mit einer Plenumsversammlung der Ordensgemeinschaft. Der Prozess verläuft nach den drei Schritten: Sehen – Urteilen – Handeln. Zum ersten Schritt gehört das «Sehen» der Realität in den einzelnen Gemeinschaften und in der gesamten Ordensgemeinschaft. Auf der Ebene der einzelnen Gemeinschaften tun dies die Schwestern in Gesprächen, auf der Ebene des Ordens die Generalleitung. Somit wird das Generalkapitel zu einem bewussten Hinschauen, soll aber auch zu einer Ermutigung werden, der Zukunft «trotz aller Realitäten» zuversichtlich entgegen zu gehen.

RkJQdWJsaXNoZXIy NTcyNzM=