Bildungshaus Stella Matutina Komm an den Ort deiner Ruhe 2 Sr. Mirjam Schwegler, Hertenstein Klosterherberge Einblick in eine andere Lebenswelt 4 Anja eller, Oberkirch Ich habe ein neues Leben begonnen 5 Blanca Gantenbein, Baldegg Baldegger Missionen Nachhaltiger Einsatz 6 Sr. M. Martine Rosenberg, Baldegg Kloster Baldegg Weihnachten – eine Zeit des Aufatmens ist uns von Gott geschenkt 8 Sr. Zita Estermann, Baldegg Vom ersten bis zum letzten Atemzug 10 Sr. Anna Eschmann, Baldegg Der Ranft, ein Ort zum Aufatmen 11 Sr. Lea Wermelinger, Sr. Luka utter Mein Atem heisst Jetzt 12 Sr. Nadja Bühlmann, Sursee Vom Durchatmen zum Aufatmen 13 Sr. Caritas Müller, Cazis Baldegger Kurhäuser Umwege 14 Annemarie Räber, Zürich Glauben & Beten mit Sr. Regula-Maria Mazenauer, Amden 15 Übrigens 16 jobs@klosterbaldegg.ch Elsy Röthlisberger bekommt viele Dankesbriefe 17 Liebe Leserin, lieber Leser Aufatmen ist angesagt: die neue Ausgabe des BaldeggerJournals geht in Druck! Aber ist das schon das grosse Aufatmen wert? Wäre ‹Aufatmen› nicht passender bei weltbewegenderen Dingen? Wenn das Wettrüsten rund um den Erdball gestoppt würde, beispielsweise. Oder alle Krisen- und Kriegsgebiete sich zu Friedenszonen wandelten. Wenn alle Terrornetze sich in Luft auflösten. Und alle Menschen Beschäftigung und Auskommen fänden. Oder die Ressourcen der Natur so genutzt und zugeteilt würden, dass kein Hunger, kein Durst, keine Kälte, keine Hitze, keine Krankheit und keine Not die Menschen plagte. Ein hörbares und spürbares Aufatmen ginge über die Erde. Kein Mensch kann so lange den Atem anhalten. Darum brauchen wir die kleinen Inseln des Friedens und des Aufatmens. Weihnachten ist so eine. Unglaubliches wird da verheissen: Der Wolf wohnt beim Lamm. Kalb und Löwe weiden zusammen. Ein kleiner Knabe kann sie hüten. Kuh und Bärin freunden sich an. Das Kind streckt seine Hand in die Höhle der Schlange. Man tut nichts Böses mehr und begeht kein Verbrechen auf meinem ganzen heiligen Berg (aus Jesaja 11,1-10). Weihnachten lädt ein, tief aufzuatmen, weil Friede und Versöhnung in ganz kleinen Schritten und an ganz vielen Orten und in ganz vielen Herzen möglich ist. Weitere Anregungen dazu geben die weihnächtlichen Meditationsimpulse auf Seite 8. Sie helfen, das Aufatmen als Lebenskraft zu erfahren. Beispiele für das kurzekleine und das erlösendlange Aufatmen finden Sie zuhauf in dieser Nummer: Nach dem grollenden Gewitter am See (S.2), beim Hineinschauen in eine andere Lebenswelt (S.4), beim Wohnungswechsel in die Klosterherberge (S.5), beim Übergeben der Verantwortung (S.6), bei Kranken und Gesunden (S.10), beim Hinabsteigen in den Ranft (S.11), beim Feiern eines Jubiläums (S.12), beim künstlerischen Schaffen (S.13), beim erholenden Ausspannen (S.14). Lieber Leser, liebe Leserin Wenn Sie das BaldeggerJournal schon beim Lesen des Editorials ermüdet auf die Seite legen, ist ‹Aufatmen› für Sie dringlich. Aufatmen ist der Sonntag der Seele – nehmen Sie sich dafür Zeit. Wir wünschen Ihnen ein tiefes Aufatmen an Weihnachten. Herzlich grüssen Sie Ihre Baldegger Schwestern Inhalt Vom Aufatmen ... Editorial
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