baldeggerjournal

16 übrigens ... Josefsheim in Susten Seit knapp 100 Jahren wirken Baldegger Schwestern im Oberwalliser Alters- , Pflege- und Behindertenheim St. Josef in Susten. Im Zusammenhang mit der Erreichung der Altersgrenze der Pflegedienstleiterin, Sr. Marie-Helene Lampart, und der Pensionierung ihres Direktors, Herrn Theo Pfammatter, im kommenden Jahr, haben wir uns entschlossen, die langjährige Tätigkeit der Baldegger Schwestern in Susten aufzugeben. Im Herbst 2008 werden bereits die ersten drei Schwestern das Josefsheim verlassen, die zweite Gruppe von fünf Schwestern tut dies in den ersten Monaten des Jahres 2009. 1912 als Armen- und Greisenanstalt gegründet, beherbergte das Josefsheim schon bald Invalide und behinderte Kinder. Es fehlte an entsprechenden Einrichtungen im Wallis. Seither hat sich vieles gewandelt. Während langen Jahren des Umbaus und Neubaus entstanden in den vergangenen Jahren wohnliche Räume und eine zweckdienliche und moderne Pflege- und Führungsinfrastruktur. Die dem Heim zugehörige Landwirtschaft und Gärtnerei sind inzwischen verpachtet worden. Im Heim leben gegenwärtig 154 Bewohnerinnen und Bewohner, davon ist rund die Hälfte noch nicht im AHV-Alter. Im vergangenen Jahr war das Josefsheim in Susten Arbeitgeberin für mehr als 160 Personen. Es freut uns, dass Baldegger Schwestern bei der Bewältigung dieser anspruchsvollen Aufgabe so lange mitwirken konnten. Dass sie diesen Dienst immer mit viel Freude und Genugtuung leisten konnten, verdanken sie nicht zuletzt der ausgezeichneten Zusammenarbeit mit dem Direktor und dem Vorstand des Heimes und der freundschaftlichen Verbundenheit mit ihren Mitarbeitenden. Wie geht’s im Projekt «Klosterherberge»? Diese Frage wird uns immer wieder gestellt. Wir freuen uns, dass der Umbau der Klosterherberge planmässig und zielstrebig vorwärts geht. In einem halben Jahr sollen die renovierten Räume für ihren neuen Zweck hergerichtet sein. Dass der Umbau auch Unvorhergesehenes brachte, überraschte uns nicht. Um die Kosten trotzdem einigermassen im Griff zu halten, ordneten wir die geplanten Investitionen in die Kategorien ‹zwingende›, ‹nötige›, ‹wünschenswerte› und ‹erträumte›, Aus Kostengründen mussten wir inzwischen einige in die Kategorie «erträumte» zurückverschieben. Zum Beispiel die verschiedenen Aussenspielgeräte für Kinder und Jugendliche. Auch das Projekt «Lebenstreppe» lebt vorläufig nur in unseren Träumen. Worum geht es? Projekt «Lebenstreppe» In der «Projektgruppe Klosterherberge» fragten wir uns: Wie können wir Menschen durch die Angebote in der Klosterherberge helfen, ihr persönliches Leben und ihren Lebensweg besser zu verstehen? Wie vermitteln wir jüngeren und älteren Menschen, dass das Leben einen Anfang hat, von Lebensetappe zu Lebensetappe schreitet und auf einen Abschluss hin zuwandert? Und dass im Kindsein, im Jungsein, im Erwachsenensein und im Betagtsein ein verborgener Sinn liegt, den es zu entdecken gilt? Wie verkünden wir die Botschaft vom Leben und wie unsern Glauben an das Leben? Wir haben in Sr. Caritas Müller aus dem Dominikanerinnenkloster in Cazis eine Künstlerin gefunden, die unsere Idee mit grosser Begeisterung aufgenommen hat und sie sehr gerne in Bronzefiguren umsetzen möchte. Diese Figuren wollen wir in den Aussen- und Gartenanlagen der Klosterherberge platzieren, damit sie allen Gästen und Gruppen zugänglich sind und für Weiterbildungsangebote genutzt werden können. Wir sind überzeugt, dass wir über den Weg der «Lebenstreppe» viele Menschen ansprechen könnten. Die geschätzten Kosten für die einzelnen Lebensphasen dämpften nicht unsere Freude an der Idee, aber unsern Optimismus, dieses Projekt in absehbarer Zeit umsetzen zu können. Klosterkafi Aufgrund der Umbauarbeiten schliessen wir unser Klosterkafi am 25. Juli 2008. Wir freuen uns, Sie nach der Eröffnung im Januar 2009 im neuen Klosterkafi wieder begrüssen zu dürfen. Danke Herzlichen Dank für die kleinen und grössern Spenden, die uns in den vergangenen Monaten für das baldeggerjournal oder für die Missionsprojekte und Aufgaben unserer Schwestern in Tanzania, Äthiopien, Papua Neuguinea und Bosnien überwiesen worden sind. Gerne verwenden wir diese Gaben in Ihrem Sinn. – Institut Baldegg, 6283 Baldegg; PC 60-984-8; Vermerk: baldeggerjournal oder – Kloster Baldegg, Missionssekretariat, 6283 Baldegg, Konto: 60-3524-3.

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