Welt Wege ohne Hindernisse. Da gäbe es ja nichts mehr zu erzählen. Niemand jedoch sucht Schwierigkeiten. Sie kommen von selbst. Und es ist an uns, mit ihnen etwas Kluges anzufangen. Wer Schwierigkeiten fast um jeden Preis vermeiden will, wird kaum dranbleiben. Durch die Enttäuschung von gestern schlendern und durch jene von morgen gleich noch dazu Oft regnet es nur in traurigen Köpfen nicht jedesmal werden die Katzen nass Die Niederlagen zwischen den Fingern zerreiben damit sie stärker duften Mutlose werden nicht dranbleiben. Sie stehen sich selber im Weg. Sie haben vielleicht noch die Kraft, über die Luftlinie nachzudenken; aber dann reicht es nicht mehr, entschlossen die Schuhe zu fragen, wie es weiter geht in nächsten, auch mühsamen, Schritten. Es fehlt der Wagemut. Entschuldigungen aber fehlen sicher nicht; die sind meist rasch zur Hand. Auf den nicht gewagten Schritten setzen sich die Pilze fest Noch ist es zu früh etwas zu wagen meint der Alte in mir Humor gehört unbedingt zum Dranbleiben. Das heisst: sich nicht allzu wichtig nehmen und über sich lachen können. Wozu auf Bäume klettern wenn man die Wolken anspucken will Besonnen sein den wilden Tieren zureden vor allem den Spatzen Immer wieder in Gewitter kommen aus lauter Lebenslust Werner heisst er ich übe mit ihm das Gehen Mein Gott was für ein grosser Jahrgang wenn man mich trinken könnte Es sind kleine Gedichte; wenige Wörter. Und doch sind solche Gedichte sensible Antennen, die vieles auffangen von dem, was in der Luft liegt und vieles von dem, was unser Leben und das Dranbleiben auf unserm Lebensweg ausmacht. Trotz allem! «7ozu auf Bäume klettern .. Die Gedichte sind enthalten in: Werner Lutz. Die Mauern sind unterwegs. Ammann Verlag 1996 Im Jahresprogramm der Stella Matutina 200Ç werden viele Gedichtzeilen von Werner Lutz zu finden sein
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